„Als ob der ganze Körper tanzt“ Rudolf Steiners Gebärden-Ansatz in der Sprachgestaltung

Das Besondere an Condons Erkenntnissen ist, dass der Mensch sich beim Sprechen nicht nur durch sein individuelles Gebaren zeigt, sondern dass seine Mikrobewegungen geformt sind durch die Laute unserer Sprache und rhythmisiert durch den Verlauf von Worten und Sätzen innerhalb der Wort- und Satzgebärde. Diese überindividuellen Bewegungen werden vom Zuhörenden mitvollzogen.
Die Gebärde der Sprache ist also, ob wir es uns bewusst machen oder nicht, – ganz konkret und physisch messbar wirksam.

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Fortbildung im Rahmen der Initiative Netzwerk-Sprachgestaltung

Am Samstag, 14. April 2018 traf sich eine Gruppe von Sprachgestaltern in Dornach zu der ersten von zwei Fortbildungen in diesem Jahr 2018, das Angebot steht im Rahmen der Initiative Netzwerk-Sprachgestaltung. Das zweite Treffen wird am Samstag/ Sonntag, 1./ 2. 12. 2018 wiederum in Dornach stattfinden. Das Thema der Fortbildung war „Die Partitur – das Gesamt-Klangbild einer Dichtung“.

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Zur neuen Publikation von Rainer Patzlaff: Sprache – das Lebenselixier des Kindes

In diesem Buch spiegelt sich der Erfahrungsschatz eines reichen und gewissenhaften Forscherlebens im Bereich der Sprache und des Sprechens ebenso wider wie der unermüdliche Einsatz eines engagierten Pädagogen für den Schutz und die Unterstützung einer gesunden kindlichen Entwicklung. Dabei verbindet Rainer Patzlaff Wissenschaftlichkeit und Anthroposophie zu einer durchweg überzeugenden Methodik, um die Tiefendimensionen des Phänomens Sprache begrifflich zu erfassen und in ihrer Vielschichtigkeit zu verstehen.

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Die Vermessung der Wirkung

Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main untersucht Winfried Menninghaus, wie Menschen mental und körperlich auf Dichtung reagieren. Es gelingt ihm durch seine Versuchsanordnungen, poetische und rhetorische Sprache in ihrer Wirkung sichtbar zu machen. „Egal, welche Texte wir hören oder lesen, unser Körper schlägt immer aus“, sagt Menninghaus. „Wir kommen über die Lyrik zur Sprache“, deshalb sei unsere Aufmerksamkeit besonders anfällig für Rhythmus und Reim.

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